1. Zwei Einbrecherinnen ausgeliefert


    Datum: 25.12.2021, Kategorien: Inzest / Tabu Deine Geschichten Autor: PeterDietrich34

    Als Anne durch das Gartentor schritt, war sie so müde, dass sie kaum noch einen klaren Gedanken fassen konnte. Sie fror leicht und schwitzte doch. Nach einem fast dreizehnstündigen Flug und einer halbstündigen Autofahrt war sie endlich wieder daheim. Glücklich, zuhause in Rheinhessen zu sein. Nun würde sie ausspannen und sich von den Strapazen ihrer Geschäftsreise erholen können. Und sie würde endlich Zeit mit Marie, ihrer Tochter im Teenager-Alter, verbringen können.
    
    Doch jetzt war die Geschäftsfrau einfach nur erschöpft. Sie wollte sich ausziehen, duschen, vielleicht einen Orangensaft trinken und dann nur noch ins Bett fallen. Und sie würde bestimmt 24 Stunden durchschlafen. Anne hasste ihre Trips in die Vereinigten Staaten. Aber als geschäftsführende Gesellschafterin der Online-Textbörse Textbroker kam sie nicht umhin, sich alle paar Monate in ihrer Niederlassung in Nevada blicken zu lassen.
    
    Anne wohnte mit Marie zusammen in einem geräumigen Einfamilienhaus im rheinland-pfälzischen Städtchen Nieder-Olm. Mit ihrem Ehemann hatte sie einige Jahre zuvor ein recht renommiertes Mainzer Architekturbüro mit dem Bau des Hauses beauftragt. Es stand in einem Neubaugebiet inmitten des Rheinhessischen Tafel- und Hügellands, und von der Terrasse hatte man einen phänomenalen Blick auf die Weinberge. Manchmal fühlte sie sich schon alleine. Aber sie brauchte auch viel Ruhe. An der Haustür angekommen, kramte sie den Schlüssel aus ihrem Business-Trolley hervor und wollte diesen gerade ...
     ins Schloss schieben, als sie ein Geräusch aus dem Haus vernahm. Sofort fuhr ihr der Schreck in ihre Glieder! Es war schon weit nach Mitternacht, und das ganze Haus war dunkel. Marie schlief gewiss schon tief und fest.
    
    Einbrecher? Die Geschäftsfrau verharrte, zögerte, lauschte. Nichts. Es war wohl nur das Knacken eines Möbelstücks. Anne schloss auf und betrat ihr Haus. Sie sah sich um. Nichts. Alles sah so aus wie immer. Sie schloss die Haustür hinter sich und betrat das große Wohnzimmer. Sie stellte sich an die Fensterfront und blickte auf die Lichter der Kleinstadt. „Wundervoll“, dachte sie und atmete tief durch. Sie wollte sich gerade umdrehen, als sie von hinten gepackt und grob auf den Boden geworfen wurde. Anne schrie auf. Es ging so schnell, sie hatte es absolut nicht kommen sehen. „Guten Abend, Anne Becker-Fochler.“ Die Stimme der Unbekannten klang heiser und bedrohlich.
    
    Sie war groß und ganz in Schwarz gekleidet, eine Skimaske verhüllte ihr Gesicht.
    „Da ist sie ja endlich!“ Eine weitere Stimme, etwas heller als die erste. Anne drehte den Kopf und sah schemenhaft eine zweite Frau neben ihrem Schreibtisch, ebenfalls komplett in Schwarz und mit einer Skimaske auf dem Kopf. Als sie die Schreibtischlampe anknipste, rang Anne nach Atem: Neben der Unbekannten stand ihre Tochter mit verheultem Gesicht.
    „Marie!“, schrie Anne und rappelte sich auf. Mit drei schnellen Schritten war sie bei dem Mädchen und umarmte es voller Sorge. „Bist du in Ordnung? Haben sie dir etwas ...
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