eher klein erscheinen. "Und weshalb nur vier? Sind wir vier nicht genug? Ich könnte mir denken, alleine an mir hast du schon mehr als Freude", wollte er wissen. Er begutachtete dabei Alicia mit lüsternen Augen von oben bis unten. Seine Kragenweite wäre diese schwarze Schönheit mit diesen extravaganten Rundungen schon. Mit einem abschätzenden Blick auf seine Konkurrenten erhoffte er bei Alicia als Erster das Rennen zu machen. Er war viel zu eitel jemanden anderen als sich selbst als Sieger zu sehen. Die drei anderen Männer wirkten, wie er es sah, gegen ihn eher unscheinbar. "Nun, ich möchte euch kurz erklären, was und warum ich suche", begann Alicia wieder. "Wie ihr wisst, lebe ich allein in meinem eigenen Haus in einer afrikanischen Kleinstadt in Meeresnähe und suche einen Mann, der dort mit mir leben möchte und mich unterstützt. Die Frauen...", sie holte tief Luft, so als würde sie ein wenig Mut brauchen, um ihr Anliegen zu erklären: "Die Frauen sind bei den afrikanischen Männern nur Mittel zum Zweck. Das heißt Kinder gebären, dem Mann hörig sein und den lieben langen Tag nur arbeiten, um dem Hausherrn ein bequemes Leben zu ermöglichen. Das möchte ich nicht mehr und deshalb habe ich mich auch von meinem bisherigen Ehemann getrennt. So bin ich nach Europa gereist, um hier einen Mann zu finden, der mir meine Wünsche erfüllen könnte. Ich habe einige Zeit in Paris studiert, bis mich meine Familie zurück beorderte, um den Mann, den sie für mich ausgesucht hatten, zu heiraten. Ich ...