ein Asylbewerber sei und seit ca. drei Jahren in Deutschland lebte. „Schau mal Mama", sagte Kerstin, meine ältere Tochter zu mir, „die sind doch recht niedlich." Als ich das Bild sah, war ich entsetzt und meinte: „Kind, bist du noch ganz bei Trost? Fremdgehen ist ja eine Sache, doch gleich mit einem Schwarzen?" Ne Mama", meinte daraufhin meine jüngere Tochter Doris, „es sind zwei." Ich schaute noch mal auf das Bild. Und die dazugehörige Nachricht. Tatsächlich, es handelte sich um gleich zwei schwarze Hengsten, die mich kennenlernen wollten.Bei dem Gedanken ein Asylbewerberheim zu betreten wurde mir noch mehr mulmig zumute. Doch was blieb mir anderes übrig. Sie zu uns nach Hause konnte ich sie ja schlecht einladen. Es kam mir damals gar nicht in den Sinn, die Männer in einem Hotel zu treffen. Ich glaube, dann wären die vergangenen Monate bestimmt nicht so turbulent verlaufen. Jedoch hätte ich dann auch nicht diese einschneidenden Erfahrungen gemacht.Das Gebäude der Asylbewerberunterkunft mit seinen 250 Betten beherbergte ausschließlich Männer. Ich hätte mir damals, als die Antwortmail der zwei durchlas, niemals träumen lassen, dass ich in dem kommenden halben Jahr in jedem dieser Betten meine Beine breit machen musste.Bijan und Abiola waren, wie schon erwähnt, gut bestückt Bijan hat 23x5 und Abiola sogar 25x6cm.Wir fanden schnell einen Termin. Was nicht schwer war, da mein Mann steht's in der Nachtschicht arbeitete.Am Tag des Treffens war ich ganz aufgeregt. „Was wohl auf mich ...