1. Barbara


    Datum: 20.09.2017, Kategorien: Romantisch Autor: Susan

    verschwunden.» Ich bin ganz erstaunt, dass ihr das aufgefallen ist und auch, dass sie Ivo zu kennen scheint. Aber wahrscheinlich kennt ein guter Lokalbesitzer die meisten seiner Gäste und auch ihre Vorlieben. «Ich mache mir nicht sehr viel aus Tanzen», meine ich, «ausserdem mag ich das Gedränge dort nicht. In einer Bar wie dieser fühle ich mich viel wohler. Da versteht man noch, was das Gegenüber sagt.» So kommen wir ins Plaudern und meine Anspannung lässt allmählich nach. Wir unterhalten uns über alles Mögliche. Sie erzählt mir, wie sie Barbesitzerin geworden ist und dass die meisten der hier anwesenden Gäste Stammkunden sind. Sie kennt auch Ivo sehr gut und meint, dass Beate bei ihm in guten Händen sei, dass er aber sicher probieren werde, bei ihr zu landen. Das hoffe ich doch für sie. Denn er ist ein echter Schnuckel und sie auch kein Kind von Traurigkeit. Barbara lädt mich noch auf einen weiteren Drink ein. Und da ich nun mittlerweile meine Schüchternheit gänzlich verloren habe, frage ich sie, was es denn mit der 3. Seite der Getränkekarte auf sich habe. Sie wird dann ganz geheimnisvoll und plötzlich ist das Knistern wieder da. «Das, meine Schöne, kann ich dir nicht verraten, nur zeigen», flüstert sie mir ins Ohr. Ich spüre ihren Atem und glaube, dass ihre Lippen ganz kurz die zarte Haut an meinem Hals berührt haben. Es durchfährt mich wie ein elektrischer Schlag. Nun frisst mich die Neugierde fast auf. Ich bitte Barbara, mir das Geheimnis zu verraten. Darauf hat sie nur ...
     gewartet. Sie greift mich bei der Hand und führt mich hinter den Tresen. Sie öffnet eine Tür, die mir bis jetzt noch gar nicht aufgefallen ist und führt mich über den Gang in einen kleinen Raum. Als sie das Licht einschaltet traue ich meinen Augen nicht... Der Raum ist etwa 25m2 groß, die Wände sind in einem warmen Braunton gestrichen und werden von den Lampen nur indirekt beleuchtet. So entsteht ein warmes Licht. Ich betrete den Raum und schaue mich mit großen Augen und wohl auch offenem Mund um. Der Blickfang in diesem Raum ist ohne Zweifel das große Himmelbett in der Mitte. Die Tüllvorhänge sind weiß mit Goldfäden durchzogen und an jedem Bettpfosten zusammengebunden. Die weichen Kissen und Decken laden ein, sich einfach darin einzukuscheln. Mitten in der Wand auf der rechten Seite des Bettes ist ein Kamin eingelassen. Das Holz ist bereits gestapelt und wartet darauf, angezündet zu werden. Am Kopfende des Bettes an der Wand gegenüber der Tür steht ein etwa hüfthohes Schubladenschränkchen mit aufgesetztem Waschbecken, links des Bettes an der Wand steht ein kleiner Bartresen mit Kühlschrank mit allem, was es zum Mixen der Cocktails so braucht. Diverse Flaschen stehen auf dem Gestell oberhalb des Tresens. Überall im ganzen Raum sind zudem Kerzen aufgestellt, einige auf dem Kaminsims, beim Waschtisch, auf der Bar, aber auch in hohen Kerzenständern oder direkt auf dem Fußboden. Barbara zieht mich an meinem Handgelenk ganz in den Raum und schließt die Tür. «Das, liebe Susan, ist ...
«1234...10»