die Küche, ich habe auch noch nichts gegessen", sagte ich und ging vor in den Küchenbereich. Dort befand sich eine Art Theke, an der drei bis vier Personen Platz finden. Ich bot Tanja einen der Hocker an und ging um den Block herum. Im Kühlschrank fand ich einen Teller mit einer Käseauswahl sowie gewaschene Trauen. Ich habe eine Haushälterin, die mir für den Abend oder das Wochenende auch kleine Gerichte vorbereitet. Am Wochenende hatte sie frei. "Was möchtest Du trinken? Ein Glas Wein, ein Bier, Cola, Orangensaft, Wasser? Ist alles da", bot ich an. "Ist es unverschämt, wenn ich um ein Glas Wein bitte. Ich muss mir etwas Mut antrinken", grinste sie verlegen. "Wieso Mut antrinken?", wollte ich wissen. "Na, hör mal. Ich bin da bei einem Mann, den ich noch nie gesehen habe und möchte mit ihm über spezielle sexuelle Neigungen sprechen. Wenn ich da nicht Mut brauche", meinte sie verlegen. "Ich würde sagen, Mut hast Du bewiesen, indem Du so einfach zu mir gekommen bist. Ich kann Dich aber beruhigen, ich tu Dir nichts!" "Ich habe Dich gegoogelt und bin fast auf meinen Arsch gefallen, als ich sah, wer Du bist. Am Anfang wollte ich es nicht glauben und bis Du nicht die Tür aufgemacht hast, war ich immer noch nicht ganz sicher", gestand sie. "Hat Dich das beruhigt oder eher beunruhigt, als Du erfahren hast, wer ich bin?", war ich jetzt neugierig. "Dass Du mir etwas tun wirst, habe ich dann ausgeschlossen. Aber ich habe gesehen, dass Du doch ein Stückchen älter bist als ich. Zuerst ...
dachte ich, ich blase alles ab. Lieber hätte ich mit jemandem in meinem Alter gesprochen. Aber nach ein wenig überlegen ist mir klar geworden, dass Du sicher mehr Lebenserfahrung hast. Und um ganz ehrlich zu sein, habe ich mir ganz viele Bilder von Dir angeschaut und war dann überzeugt, dass Du der Richtige bist". "Das verstehe ich jetzt nicht", war ich etwas verwirrt. "Im Netz gibt es ganz viele Bilder von Dir. Auf allen hast Du einen freundlichen und offenen Gesichtsausdruck. Du strahlst etwas Beruhigendes auf mich aus. Und was mir aufgefallen ist, Du bist nie in Begleitung einer Frau". "Meine Frau ist vor fünf Jahren gestorben, seitdem lebe ich alleine". "Oh, das tut mir aber leid. Das wusste ich nicht, sonst hätte ich das Thema nicht angesprochen", war sie ehrlich berührt. Ich stellte den Wein hin und setzte mich neben sie. Wir prosteten uns zu und die Stimmung löst sich wieder etwas, nachdem wir den ersten Schluck getrunken hatten. "Mhhhhh, köstlich der Wein. Was ist das für ein Tropfen?", wollte sie wissen. "Das ist ein Lagrein Riserva aus Südtirol. Für mich einer der besten Weine". Wir aßen eine Zeitlang ohne auch nur ein Wort zu sagen. Wir beobachteten und gegenseitig. Für sie war es vermutlich gleich wie für mich, eine doch ungewohnte Situation. Noch vor wenigen Minuten haben wir uns das erste Mal gesehen und jetzt sitzen wir hier und sollen über Sex reden. Aber ehrlich, Leute, ich genoss es, dass eine solche Traumfrau neben mir hier im Haus saß. "Aber eigentlich bist Du ...